Studieren in Österreich

Studieren in Österreich

Du musst nicht zwingend in ein fernes Land reisen, um ein oder mehrere Semester im Ausland zu studieren und wertvolle Erfahrungen sowohl auf als auch abseits des Campus zu sammeln. Ein Studium an österreichischen Hochschulen erweist sich als äußerst attraktive Option für Studierende aller Fachrichtungen und bringt zahlreiche Vorteile mit sich.

Warum ein Studium in Österreich lohnenswert ist: 5 überzeugende Gründe

Österreichisches Flair

Österreich gehört zu den Ländern mit der höchsten Lebensqualität der Welt, was sich in vielen Bereichen widerspiegelt. Die Universitätsstädte sind wunderschön, die Alpen sind nah, an jeder Ecke erlebt man Kunst und Kultur, die soziale Sicherheit ist hoch und die Infrastruktur ist ausgezeichnet. In Österreich fühlt man sich als Studierender aufgrund der vielfältigen internationalen Community besonders willkommen. Das Studentenleben brummt hier in zahlreichen Bars, Restaurants und Clubs. Außerdem ist Österreich ein idealer Ausgangspunkt für Europareisen, da Länder wie Slowenien, Kroatien, Ungarn, die Slowakei und Italien praktisch um die Ecke liegen.

Das Zulassungsverfahren ist einfacher

Die meisten Studiengänge in österreichischen Hochschulen sind zulassungsfrei und es gibt grundsätzlich keinen Numerus clausus. Im Gegensatz zu Deutschland sind viele Fächer auch ohne lange Wartezeiten zugänglich.

Keine Sprachbarriere

Im Vergleich zum Auslandsstudium in anderen Ländern, ist der Einstieg für deutsche Studierende an einer österreichischen Hochschule einfach, da es keine Sprachbarriere besteht. Obwohl Österreichisch sich an einigen Stellen vom Deutschen unterscheidet, gewöhnt man sich schnell an neue Ausdrücke wie „Ferialpraxis“ (Sommerpraktikum), „inskribieren“ (einschreiben) oder „nostrifizieren“ (Studienleistungen anerkennen).

Keine Umstellung und große Auswahl

Das Hochschulsystem in Österreich ähnelt dem deutschen sehr, wodurch für dich keinerlei Veränderungen oder Umstellungen anstehen. Im Land gibt es insgesamt 22 staatliche Universitäten, 4 medizinische Universitäten, 13 Wissenschaftsuniversitäten, 6 Kunsthochschulen, 21 Fachhochschulen und 12 Privatuniversitäten. Wenn du also eine Studium in Österreich in Betracht ziehst, stehen dir eine Vielzahl von Hochschulen zur Auswahl.

Keine Studiengebühren

In Österreich gibt es für Studierende aus der EU (EWR) an staatlichen Universitäten keine Studiengebühren, solange die Regelstudienzeit um zwei Semester nicht überschritten wird. Eine Ausnahme bilden Fachhochschulen und Privatuniversitäten, an denen die Kosten variieren können.

Sinnvoll für die spätere Karriere

Viele fragen sich vielleicht, ob das Studium im Nachbarland überhaupt sinnvoll für das zukünftige Berufsleben ist. Die Antwort darauf lautet eindeutig: ja.

Für potenzielle Arbeitgeber ist es ohnehin wichtig, dass Bewerberinnen und Bewerber die Initiative ergriffen haben, entweder ein Studium oder ein Auslandssemester fern ihrer Heimat zu absolvieren. Und dies gilt für Österreich genauso wie für andere Länder. Außerdem haben die Universitäten in Wien, Salzburg, Graz und Innsbruck einen besonders guten Ruf, da sie im internationalen Vergleich in mehreren Rankings sehr gut abschneiden.

In Deutschland werden die österreichischen Abschlüsse komplett anerkannt – dies gilt sogar für das Medizinstudium. Von dem Jus-Studium (Jura) in Österreich ist dagegen abzuraten, denn die Gesetze in Österreich sind anders.

Bewerbung und Zulassung

Komplettes Studium in Österreich

Im Grunde läuft das Zulassungsverfahren im Nachbarland Österreich entspannter ab als in Deutschland. Das liegt vor allem daran, dass es keinen Numerus Clausus (NC) gibt und die meisten Studiengänge zulassungsfrei sind. Die österreichische Matura, das Äquivalent zum deutschen Abitur, ist die grundlegende Voraussetzung für die Zulassung zu einem Studium an Universitäten oder anderen Hochschulen. Wenn du die Fachhochschulreife hast, kannst du genauso wie hier in Deutschland an österreichischen Fachhochschulen studieren. Allerdings können die Anforderungen von Hochschule zu Hochschule variieren. Manchmal wirst du auch zusätzlich eine oder mehrere Aufnahmeprüfungen bestehen müssen. Das hat vor allem mit den vollen Hörsälen in besonders gefragten Studiengängen und dem Ansturm von Leuten, die dem Numerus Clausus (NC) in Deutschland entkommen wollen, zu tun.


Sonderfall Medizinstudium

In Österreich hast du die Möglichkeit, Humanmedizin an sechs Universitäten zu studieren: an den Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck sowie an der Medizinischen Privatuniversität Salzburg. Zusätzlich dazu gibt es Studienangebote an der Universität Linz und der Karl-Landsteiner Privatuniversität. Von allen Studienplätzen in der Medizin werden 20% an EU-Bürger vergeben. Um ins Studium aufgenommen zu werden, ist ein landesweit einheitlicher Test erforderlich: MedAT-H bzw. -Z (für Human- bzw. Zahnmedizin), für den eine Gebühr in Höhe von 110€ (Stand 2023) anfällt. Beachte bitte, dass diese Aufnahme-Tests an allen Universitäten gleichzeitig stattfinden, sodass du die Möglichkeit hast, nur an einer Universität deiner Wahl aufgenommen zu werden.

Auslandssemester in Österreich

Wenn du Interesse an einem Auslandssemester an einer österreichischen Hochschule hast, solltest du dich am besten für Erasmus+ bewerben. Viele deutsche Universitäten haben Partnerschaften mit den österreichischen Hochschulen, wodurch die Abstimmung der Lerninhalte und die Notenanerkennung viel einfacher ist.

Meldepflicht

Wenn du für ein Auslandsstudium oder -semester nach Österreich gehst, musst du dich innerhalb von drei Tagen ab Einreisedatum bei dem zuständigen Meldeamt anmelden und dafür Reisedokumente, den Studienausweis, die Krankenversicherung und die Bestätigung über die Wohnungsanmietung vorlegen.

Krankenversicherung

Deutsche Studierende sind durch die europäische Versicherungskarte in Österreich versichert und können ihre deutsche Krankenversicherung behalten. Allerdings ist ein Rücktransport nach Deutschland nicht abgedeckt, und die Kosten dafür können schnell mehrere Tausend Euro betragen. Diese Leistung übernimmt nur eine private Auslandskrankenversicherung . Zudem ist es wichtig, auf die Zulassung der Ärzte zu achten, da die gesetzliche Krankenkasse im Gegensatz zur Auslandskrankenversicherung keine Rechnungen von privatärztlichen Kliniken übernimmt.




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