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Studentenleben auf der anderen Seite der Welt

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Dein Weg ins Ausland: Möglichkeiten und Chancen

Den Schritt ins Ausland zu wagen erfordert Mut und ist definitiv ein Weg, aus der eigenen Komfortzone herauszutreten. Die Ungewissheit in einem fremden Land, die Eigenverantwortung, der Organisationsaufwand und die Kosten können einige Studierende trotz Auslandswunsch vor einer Reise abschrecken. Alle diese Punkte sind natürlich nicht unbegründet. Wer aber an die Sache locker rangeht und das Ganze als ein Abenteuer sieht, sich aber gezielt vorbereitet, meistert alle Herausforderungen und schmückt seinen CV mit wertvollen internationalen Erfahrungen. Außerdem macht sich die Auslandszeit nicht nur im Lebenslauf gut, sondern kann auch großen Spaß machen. Es gibt viele Wege, ins Ausland zu gehen. Hier erfährst du, welche Möglichkeiten du hast und wo du am besten mit deinem Masterplan anfangen kannst.

Viele Türen führen ins Ausland

Für Bildungshungrige: Studieren im Ausland

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Es soll ein Auslandsstudium sein? Hier hast du grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Welche für dich in Frage kommt, hängt vor allem von deinem Wunschreiseziel, deinem Durchsetzungsvermögen und Organisationstalent ab, aber auch von deinem Budget und Studienfach.


Du hast dir bestimmt schon überlegt, welches Gastland für dich das richtige wäre. Etwas schwieriger gestaltet sich die Wahl einer Universität bzw. einer Stadt. Soll es zum Beispiel eine Party-Metropole sein oder zählt nur die Qualität des Studiums, egal wo? Diese Frage ist auch dafür entscheidend, ob man sich für ein Austauschprogramm bewerben kann oder ob man das Ganze auf eigene Faust plant.


Fast alle Hochschulen und Universitäten in Deutschland haben Partnerhochschulen im Ausland. Dies könnte schon der erste Anhaltspunkt für deine Entscheidung sein. Die Universität deiner Wahl muss im Idealfall ein Fachgebiet und Veranstaltungen haben, die ungefähr dem entsprechen, was du in den kommenden Semestern an deiner Universität studieren wirst, sowohl inhaltlich als auch formal (CP bzw. ECTS).


Es kann aber auch sein, dass die von der Partneruniversität angebotenen Fächer und der Studiengang nicht perfekt zusammenpassen. In diesem Fall solltest du dich am besten von deinen eigenen Wünschen und Interessen sowie von der Meinung deines Studiengangsleiters leiten lassen.


1. Auslandssemester über ein Austauschprogramm

Erasmus-Plus
  • 1-2 Semester an einer europäischen Partneruniversität
  • Kooperationen des eigenen Fachbereichs/Instituts
  • Studiengebührenbefreiung
  • Finanzielle Unterstützung

Die „einfachste" Möglichkeit zum Studium ins Ausland aufzubrechen ist das Angebot der eigenen Uni und ein Programm zur finanziellen Unterstützung, zum Beispiel das europäische Erasmus-Plus-Programm.


Warum einfach? Erstens sind das Bewerbungsverfahren und die Anforderungen an die Bewerber bei Erasmus-Plus vergleichsweise gering. Zweitens entlastet die Förderung dein Portemonnaie. Und drittens ist die Vermittlung eines Studienplatzes an einer Partneruni schon ein längst ausgetretener Pfad und das International Office deiner Hochschule kann dich mit allen nötigen Informationen versorgen und dir bei der Vorbereitung helfen. Natürlich ist ein Auslandssemester immer mit viel Planung, Recherche, Kosten, Papierkram und womöglich Stress verbunden, ein Stipendium ist aber immerhin eine große Unterstützung bei deinem Vorhaben.


Wo fange ich an:

Das Erasmus-Plus-Programm läuft über Fakultäten und ihre Partnerinstitute (!) im europäischen Ausland. Wenn du persönliche Beratung suchst, sind die Programmbeauftragten an deiner Fakultät die erste Anlaufstelle. Ansonsten findest du die Infos zu Partneruniversitäten und zu Bewerbungsvoraussetzungen normalerweise auf der Website deiner Uni unter der Rubrik „International" o.Ä. Bewerben kannst du dich online.


Chancen auf ein Stipendium

Wie stehen deine Chancen, einen Austauschplatz bzw. ein Auslandsstipendium zu bekommen? Diese Frage ist allgemein schwierig zu beantworten. Viele Studenten trauen sich nicht, sich auf ein Stipendium zu bewerben, weil sie sich ohnehin keine Chancen ausrechnen. Wer sich aber geschickt bewirbt und nicht nach dem ersten Durchlesen der Anforderungen frustriert aufgibt, hat gute Chancen auf eine Förderung. Deshalb lohnt es sich, Zeit und Mühe richtig zu investieren. Wer dagegen nicht mal probiert, bleibt eher daheim.


Gesamtuniversitäre Direktaustauschprogramme oder andere Kooperationen der Fachbereiche
  • 1-2 Semester an einer Partneruniversität oder -fakultät weltweit
  • Kooperationen des eigenen Fachbereichs/Instituts
  • Studiengebührenbefreiung
  • Vorrangige Platzierung in Studierendenwohnheimen

Die meisten Unis haben neben den Erasmus-Partnerhochschulen weitere internationale Partnerhochschulen. Die Austauschprogramme können hier sowohl einzelne Fachbereiche als auch die Universität selbst bieten. Der Vorteil solcher Programme besteht vor allem in Unterstützung bei den Zulassungs- und Einschreibeformalitäten an der Gasthochschule und Befreiung von Studiengebühren.


Hier gibt es natürlich auch ein großes „Aber". Die Studiengebühren werden zwar erlassen, dennoch ist der Kostenaufwand einer solchen Reise nicht zu unterschätzen. Alle weiteren Kosten, wie Unterkunft und Verpflegung, Reisekosten, Auslandskrankenversicherung und mögliche andere Gebühren an der Gastuni musst du selbst tragen.


Wo fange ich an:

Die Ausschreibungen für die Austauschplätze findest du in der Regel auf der Website deiner Universität oder deines Fachbereiches.

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Chancen auf einen Austauschstudienplatz

Die Austauschprogramme bieten nur eine bestimmte Anzahl an Studienplätzen an. Normalerweise 2-6 Plätze pro Jahr. Die Konkurrenz ist hier demzufolge viel größer als bei dem Erasmus-Programm. Wenn du aber über gute Studienleistungen verfügst, neben Sprachkenntnissen gute landeskundliche Kenntnisse über das Gastland hast und es dir vorstellen kannst, eine Rolle des Student Ambassadors zu übernehmen, kannst du dein Glück auf jeden Fall versuchen.


2. Unterwegs als FreemoverIn: Studium auf eigene Faust

Dieser Weg ist für Studierende geeignet, die bei einem Austauschprogramm keinen Platz bekommen haben oder an einer Universität studieren möchten, mit der keine Kooperation besteht. Die Variante setzt natürlich viel mehr Organisationstalent voraus.


Die „Freiheit" hat außerdem ihre Kosten. Ein großer Nachteil eines Freemovers ist nämlich, dass man sein Studium im Ausland komplett selber finanzieren muss. Deswegen ist es wichtig, die eigene finanzielle Situation bei der Planung zu berücksichtigen. Die gute Nachricht ist aber - es ist möglich, Auslands-BAföG zu beantragen und sich für ein Stipendium, wie z.B. DAAD-PROMOS zu bewerben.


Wo fange ich an:
  • Recherchiere frühzeitig nach der geeigneten Hochschule
  • Informiere dich auf der Website der Wunschhochschule über Bewerbungsformalitäten. Stichpunkte wären hier z.B. International/Global Office, Incoming/visiting student oder freemover.
  • Klappt es mit der Recherche oder mit der Bewerbung nicht so richtig, probiere es mit Hilfe eines Studienplatzvermittlers (z.B. College Contact, IEC Online, GoStralia, Institut Ranke-Heinemann, Asia Exchange, Beyond Abroad u.a.)

Chancen auf einen Studienplatz:

Die Anforderungen der Gasthochschulen für freie Bewerbungen sind oft höher als bei Austauschprogrammen, was auch insbesondere die Sprachnachweise betrifft. Dennoch sind die Chancen, als Freemover an einer ausländischen Hochschule angenommen zu werden, ziemlich gut.

Für Vorsichtige: Alternativen zum Auslandsstudium

Wenn Du nichts vom Lernstoff an deiner Uni verpassen willst oder noch nicht für das längere Auslandsstudium bereit bist, musst du trotzdem nicht auf einen Auslandsaufenthalt verzichten! Hast du schon was vor in den Semesterferien?


1. Summer / Winter Universities

  • Kostengünstiger als komplettes Auslandsstudium
  • Niedriger Organisationsaufwand im Vergleich zum Auslandssemester
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An vielen Hochschulen weltweit finden in vorlesungsfreier Zeit kurze Veranstaltungsprogramme statt - sogenannte Summer bzw. Winter Universities (Schools). Wenn es gleich kein Auslandssemester oder -Jahr sein soll, sind Summer oder Winter Universities eine perfekte Möglichkeit, Auslandsluft zu schnuppern und Informationen zu sammeln. 


Der Nachteil ist hier, dass man Kurse an Summer- und Winter Universities meist selbst finanziert muss. Die Teilnahme kann aber durch ein PROMOS-Stipendium des DAAD gefördert werden.


Wo fange ich an:

 Der einfachste Weg, einen Sommer oder Winter Kurs zu finden, führt dich wieder über deine eigene Uni. Schaue auf der Website deiner Hochschule in Rubrik „Ausland" o.Ä., ob Partneruniversitäten solche Kurse anbieten. Begrenze dich aber nicht auf die Auswahl und recherchiere auch anderweitig, da eine große Anzahl von Summer/Winter Schools weltweit angeboten wird. Manchmal können Webseiten wie summerschoolsineurope.eu oder summer-schools.info hilfreich sein. Es existieren leider keine vollständigen Auflistungen der Summer /Winter Sessions. Also informierst du dich am besten auf den Internetseiten der einzelnen Hochschulen. Die Universitäten veröffentlichen ihre Programme bereits zu Beginn eines Jahres.


2. Auslandspraktikum

Ein Auslandspraktikum glänzt im Lebenslauf immer, besonders wenn es sich um ein fachbezogenes Praktikum handelt. Du kannst das Praktikum in der vorlesungsfreien Zeit oder im Rahmen eines Praxissemesters durchführen. Die Dauer hängt zum einen von der dir zur Verfügung stehenden Zeit ab, und zum anderen auch vom Unternehmen. Bei Pflichtpraktika werden die Rahmenbedingungen durch die Studienordnung vorgegeben.


Wo fange ich an:

Wenn du ein Auslandspraktikum anstrebst, hast du verschiedene Möglichkeiten. Generell kannst du deinen Praktikumsplatz:

  • komplett selbst organisieren (inkl. Finanzierung), indem du dich direkt bei den Unternehmen bewirbst. Die Suche von Praktikumstellen kannst du mit Hilfe zahlreicher Praktikumsbörsen anfangen.
  • kostenlos vermittelt bekommen. Schaue am besten bei deinem Fachbereich nach. Einige Fachbereiche bieten auch eine spezielle Praktikumsberatung an und helfen bei der Suche nach geeigneten Stellen.
  • kommerzielle Praktikumsvermittler beauftragen

So oder so erfordert die Organisation eines Auslandspraktikums viel Eigeninitiative. In vielen Ländern sind Praktika außerdem generell nicht vergütet. Bei der Wahl des Landes solltest du bedenken, dass die Organisation eines Auslandspraktikums in Übersee meist aufwendiger und kostspieliger ist, da du noch ein Visum und eine Arbeitserlaubnis benötigst. Eine Finanzspritze für ein Auslandspraktikum kannst du hier auch über verschiedene Förderprogramme bekommen (Erasmus+, DAAD-Stipendien oder fachspezifische Programme wie z.B. RISE Weltweit oder Carlo-Schmid-Programm).


3. Sprachreise

Eine weitere coole Idee, die Semesterferien mit Nutzen zu verbringen sind Sprachkurse im Ausland. Hier haben Studierende viele verschiedene Varianten.


Möchtest du eine ausländische Uni kennenlernen, an der du dir vorstellen kannst, in Zukunft ein Auslandssemester zu machen? Dann bietet sich ein Sprachkurs an einer Hochschule an. Viele ausländische Hochschulen bieten relativ kostengünstige Sprachkurse während der Sommerferien an.


Außerdem gibt es eine Menge von privaten Anbietern, die Sprachkurse organisieren. Meistens werden dir komplette zwei bis sechswöchige Sprachreisen angeboten inklusive Unterkunft und nach Wunsch auch Verpflegung. 

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Wo fange ich an:

Für Lernmüde: Gap Year im Ausland während des Studiums

Moment mal! Ist ein Gap Year nicht eine Pause zwischen Abitur und Studium? Normalerweise schon. Aber auch als eingeschriebene/r Student*in hast du nichts verpasst und hast immer noch die Möglichkeit, für eine längere Zeit ins Ausland zu gehen und dabei deinen Studentenstatus beizubehalten.


Am besten planst du ein Gap Year nach dem Grundstudium oder nach dem Bachelor-Abschluss ein. Dafür kannst du bei deiner Hochschule ein Urlaubssemester beantragen. Überlege dir dafür eine gute Begründung! Zum Glück gibt es eine Menge Ideen, wie du die „Lücke" sinnvoll nutzen könntest. 


Freiwilligenarbeit im Ausland

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Deinen Auslandsaufenthalt kannst du beispielsweise in Form von Volunteering bzw. Freiwilligenarbeit absolvieren.

Auslandsprojekte für Studenten gibt es in den Bereichen Soziales oder Tier- und Umweltschutz. Bei verschiedenen Projekten arbeitest du z.B. in Waisenhäusern oder Einrichtungen für Straßenkinder, in Rehabilitationszentren und Krankenhäusern, in Tierpflegestationen oder Tieraufzuchtstationen, in Nationalparks und Naturreservaten. 

Die Erfahrungen, die du im Rahmen einer Freiwilligenarbeit im Ausland sammelst, sind unvergesslich. Denn du lernst nicht nur das Gastland von einer anderen Seite kennen. Das Volunteering vermittelt dir vor allem das Gefühl, während deines Gap Year etwas besonders Sinnvolles getan zu haben.


Allerdings muss dieser Schritt gut überlegt sein. Als freiwillige/r Helfer*in musst du dich außer auf kulturelle Unterschiede auch auf andere Lebensbedingungen vor Ort einstellen, denn diese sind meist nicht mit denen in der Heimat vergleichbar. Außerdem ist oft auch harte körperliche Arbeit notwendig. Für die Freiwilligenarbeit bekommst du, wie es schon aus dem Namen hervorgeht, kein Gehalt. Das heißt, deinen Auslandsaufenthalt musst du in der Regel komplett selbst finanzieren.


Falls es dich nicht aufhält, findest du eine gute Übersicht verschiedener Volunteering-Projekte im Ausland auf dem Portal Freiwilligenarbeit.de. Bei der Auswahl eines Hilfsprojektes achte darauf, dass du dich einer seriösen und anerkannten Organisation oder Stiftung anschließt. Indiz für seriöse Projekte ist beispielsweise das DZI Spenden-Siegel.


Work & Travel

Sehr beliebt im Gap Year ist auch Work & Travel – eine Reiseform , bei der man Arbeiten und Reisen verbindet. Du reist durch ein oder mehrere Länder und verdienst deine Lebenshaltungskosten durch Jobhopping. Meistens handelt es sich um Aushilfsjobs – z.B. in Cafés oder Hotels und in der Landwirtschaft.


Die Idee ist dahinter, dass man durch Gelegenheitsjobs vor Ort das nötige Geld für Unterkunft, Verpflegung und Reisen verdient. In der Realität ist es eher eine Ausnahme. 

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Gerade in den relativ teuren Ländern wie Australien, Neuseeland oder Kanada können Preise das Budget ganz schön sprengen, wenn du vielleicht gerade keinen Job findest. Deswegen ist ein gewisses finanzielles Polster notwendig, damit du plötzlich nicht komplett ohne Mittel da stehst.


Die Organisation eines Work & Travel - Trips ist fast wie immer auf zwei Wegen möglich: du nimmst das Ganze selbst in die Hand oder reist über eine Vermittlungsagentur. Der erste Weg ist kostengünstiger, ist aber viel aufwendiger. Bei der Vermittlung durch eine Work & Travel Agentur zahlst du einen festen Betrag und der Vermittler kümmert sich um solche Sachen wie Visum, Flug, Unterkunft und Anlaufstelle vor Ort.


Au-pair oder Demi-pair

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Au-pair-Aufenthalt ist ein weiterer Klassiker. Haushalt, Kinderbetreuung und Unterbringung mit Verpflegung als Gegenleistung – das kennt jeder.


Was ist aber ein Demi-pair? Als Demi-pair hast du die gleichen Tätigkeiten, wie ein Au-pair. Der Unterschied ist dabei, dass du als Babysitter nur in Teilzeit beschäftigt bist – die zweite Hälfte des Tages bist du ein Sprachschüler! 

Leider musst du davon ausgehen, dass ein Demi-pair-Aufenthalt für dich wesentlich kostspieliger sein wird als die Teilnahme an einem Au-pair-Programm, denn nicht nur Vermittlung, sondern auch Sprachkurs kommen zu den üblichen Reisekosten Kosten dazu. Wenn du aber Kontakte zu einer Gastfamilie hast, kannst du Demi-pair auch selbst organisieren.


Farmstay

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Sucht du was ganz Authentisches und Gerüche und Geräusche des Landlebens schrecken dich nicht ab, kannst du deine Auszeit auf einer Farm im Ausland verbringen.


Auszeit bedeutet natürlich in dem Fall kein Urlaub auf dem Bauernhof, sondern kräftig mit anpacken! Dafür bekommst du aber eine Unterbringung und Verpflegung gestellt und kannst zusätzlich ein bisschen Taschengeld verdienen. 

Beliebte Zielländer für das Farmstay sind zum Beispiel Irland, Norwegen, Kanada, die USA, Australien und Neuseeland. Bei der Farmstay-Planung können dich zahlreiche Work & Travel – Agenturen unterstützen oder du suchst selbstständig nach einem geeigneten Bauernhof in Ausland bei der WWOOF (Worldwide Opportunities On Organic Farms).


Ich packe meine Koffer und denke auch an…

Yuhu, Stipendium im Sack, Praktikumsplatz gesichert oder eine Job-Zusage im Ausland erhalten? Jetzt steht die große Vorbereitung bevor. Diese 3 Dinge erleichtern dir erheblich das Leben im Ausland.


Auslands-BAföG (für EU)

Wenn du in Deutschland BAföG bekommst, hast du automatisch auch Anspruch auf die Auslands-BAföG-Förderung. Was viele Studierende ohne Inlands-BAföG Anspruch aber nicht wissen, dass sie auch die Chance haben, für ihren Auslandssemester oder Praktikum im Ausland BAföG zu erhalten. Aber im Gegensatz zu Inland-BAföG kommt es hier nicht auf die persönliche finanzielle Lage an, sondern auf die Anzahl der Teilnehmer und die Höhe der bewilligten Mittel. Du solltest deswegen nicht vom Höchstsatz ausgehen und dir auch zusätzliche Geldquellen sichern. Dennoch lohnt es sich auf jeden Fall, das Auslands-BAföG zu beantragen.


Auslandskrankenversicherung

Die gesetzlichen Krankenkassen stellen für Studenten in der Regel Versicherungsnachweise aus, die in Europa Krankenversicherungsschutz garantieren. Aber selbst wenn du in Europa bleibst, ist es keine gute Idee, an der Krankenversicherung zu sparen, denn die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten nur teilweise oder gar nicht. Es kommen auf dich so oder so im Ausland viele Kosten zu und falls dir was zustößt, können eine Krankheit oder ein Unfall schnell zum Härtetest für dich und deinem Budget werden.


Mit einer privaten Auslandsrankenversicherung gehst du auf Nummer sicher. Bei einigen Anbietern bekommst du einen Versicherungsschutz schon für unter fünf Euro Jahresbeitrag oder sogar als Gratistarif als Nebenleistung einer Kreditkarte. Aber Achtung: In der Regel gelten solche Tarife nur für kürzere Reisen und haben einen hohen Selbstbehalt. Wenn du mehrere Monate lang unterwegs bist, musst du unbedingt eine dafür geeignete Auslandskrankenversicherung abschließen.



Internationaler Studentenausweis

Vergiss nicht den internationalen Studentenausweis zu beantragen, denn er öffnet dir viele Türen zu reduzierten Preisen. Die International Student Identity Card (ISIC) ist der einzige weltweit anerkannte Nachweis des Studierendenstatus. Der Ausweis für Studenten ist ein Jahr ab Ausstellungsdatum gültig und garantiert dir mehr als 150.000 Studentenrabatte für Reisen, Unterkünfte, Entertainment und mehr in über 130 Ländern.


Fazit

Für welchen Weg du dich letztendlich entscheidest, hängt ganz von dir ab. Es ist aber wichtig, dass du ausreichend Vorlaufzeit einplanst - egal ob es sich um einen Kurz- oder Langzeitaufenthalt im Ausland handelt. Denn bis du alle Papiere und Infos zusammen hast, kann durchaus Zeit vergehen. Lass dich aber nicht entmutigen, denn diesmal steht Erfolg auf dem Programm!


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