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Verlaufen, Höhenangst, Erschöpfung – häufige Notsituationen beim Wandern

Notsituation-Wandern © Toomas Tartes | unsplash.com

Vielleicht haben Sie das auch schon einmal erlebt: Sie haben den Wanderrucksack mit den wichtigsten Dingen gepackt, die Wanderschuhe fest an die Füße geschnürt und sind bestens über die Wanderroute im Bilde. Plötzlich sehen Sie sich einer unerwarteten Situation ausgesetzt, in der Sie einfach nicht weiterwissen oder nicht in der Lage sind weiterzugehen. Sie stecken in der Klemme, können weder vor noch zurück, wenn Sie sich nicht in ernsthafte Gefahr bringen wollen.


Einziger Ausweg: Die Wanderung abbrechen und Hilfe holen.


Die folgenden Zwangslagen oder Notlagen passieren tagtäglich:

Blockierung beim Wandern

© Franz Gerhard | stock.adobe.com

Eine Blockierung - auch Blockade genannt – ist meist psychischer Natur. Der Wanderer wird von Panik heimgesucht und fühlt sich nicht in der Lage, vorwärts oder rückwärts zu gehen. Dazu beitragen kann schlechter Untergrund, auf dem man tritt- oder gangunsicher wird, oder eine zu mehreren Seiten offene Lage mit Blick in die Ferne oder Tiefe, die Höhenangst auslöst. Nicht immer hilft es dem Betroffenen, ein paar Minuten zu warten, in der sich die Panik legen kann.

Erschöpfung oder Ermüdung beim Wandern

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Das kennen Sie sicher auch: Nicht jeden Tag befinden Sie sich in der gleichen Tagesform. Ein langer Arbeitstag am Vortag hängt Ihnen noch nach oder Sie haben schlecht geschlafen und fühlen sich wie gerädert. Sie haben vielleicht zu wenig gegessen oder getrunken, fühlen sich von den vergangenen Wochen stark überarbeitet oder sehen sich erschwerten Bedingungen durch Sonne oder Wind ausgesetzt. All das sind mögliche Gründe, die Sie schneller als gedacht ermüden lassen. Konzentrationsarm wie Sie jetzt sind, ist es möglicherweise keine gute Idee, noch schnell den Klettersteig hinabzugehen.

Sichtverlust beim Wandern durch Wetterumschwung und Dunkelheit

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Sie sind unterwegs und werden von einem Gewitter überrascht. Zunächst finden Sie einen Zufluchtsort vor dem Starkregen, aber nach einiger Zeit des Wartens möchten Sie die Weiterreise antreten. Starker Nebel verwehrt Ihnen die Sicht. Wo verlief noch gleich Ihr Weg? Welche Richtung wollten Sie einschlagen? In einer solchen Situation hilft Ihnen keine Landkarte, ein GPS zu nutzen ist leider auch nicht in jeder Situation die Rettung. Gerade wenn Ihr Wanderweg auf einem Bergkamm entlangführen soll: Wenn Sie die Hand vor Augen nicht sehen können, kann die Fortsetzung der Wegstrecke für Sie zum Verhängnis werden.


Ähnlich auch bei Schneestürmen: Unter dem vielen Neuschnee verschwindet die Berghütte, die gerade noch zu sehen war? Dann ist garantiert auch von Ihrem Wanderweg keine Spur mehr zu finden. Sie sehen ein: Das Winter Wonderland ist hübsch anzusehen, kann Sie aber in ernsthafte Gefahr bringen.


Selbst mit Taschenlampe eine riesige Herausforderung: Eintretende Dunkelheit, die möglicherweise noch mit Kälte einhergeht, kann Ihnen zum ernsthaften Problem werden.

Orientierungsverlust und Verlaufen beim Wandern

© leszekglasner | stock.adobe.com

Eng verwandt mit dem Sichtverlust, tritt dieser Fall aus ähnlichen Gründen ein: der Orientierungsverlust. Nebel, Schnee und Dunkelheit können dazu führen, dass man beim Wandern die Orientierung verliert und sich verläuft.  

Was können Sie selbst tun, um Schlimmeres zu verhindern?

Das passiert den besten Wanderern: Sie können noch so gut vorbereitet sein, und geraten trotzdem in eine Zwangslage, aus der Sie sich nicht selbst befreien können. Schließlich müssen Sie sich professionelle Hilfe holen und sich suchen und bergen lassen. Besteht keine medizinische Notwendigkeit, wird die professionelle Hilfe auch nicht von der Krankenkasse bezahlt, sondern lastet allein auf Ihren Schultern.


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